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 Outbound, eine Koproduktion der Aichholzer Film in Locarno
Nach den mehrheitlich ungarischen Produktionen Tender Son im Wettbewerb von Cannes sowie Adrienn Pál in der Reihe Un Certain Regard hat nun die Aichholzer Filmproduktion das Spielfilmdebüt des Rumänen Bogdan George Apetri mitproduziert: Outbound wird im Wettbewerb um den Goldenen Leoparden in Locarno uraufgeführt
 Peter Kern: Blutsfreundschaft
Seit Jahrzehnten führt Gustav Tritzinsky einen Waschsalon. Er reinigt, wäscht und bügelt die Klamotten der anderen. Das sichert seine Existenz und hält auch die dunklen Flecken im eigenen Gewissen fern.Peter Kerns Spielfilm Blutsfreundschaft erzählt in zwei Schichten von der Schuld und ihrem Umgang damit.
 Sudabeh Mortezai: Im Bazar der Geschlechter
Ausgangspunkt für Sudabeh Mortezais zweiten Dokumentarfilm Im Bazar der Geschlechter war die Zeitehe, ein der iranischen Gesellschaft eigenes Modell, das neben der offiziellen Ehe Beziehungen zwischen Mann und Frau legalisiert.
 Martin Gschlacht - ein Porträt
Für manche Filme gestaltet er die Bilder selbst, für andere schafft er den Rahmen, der sie entstehen lässt. Martin Gschlacht ist Kameramann und Produzent. Als letzterer feierte er vor kurzem das zehnjährige Bestehen der coop99 filmproduktion, als Kameramann war er mit zwei Filmen im Wettbewerb von Venedig vertreten, Shirin Neshats Women Without Men gewann dabei einen Silbernen Löwen. Ein Portrait.
 BMUKK - START-Stipendien 2009
Erfolgreicher Film braucht entsprechenden Nachwuchs. BMUKK und ÖFI haben daher eine Koordinationsstelle für die Nachwuchsförderung initiiert. Als eines der ersten Projekte wurden im Herbst 2009 fünf Startstipendien an junge Filmschaffende vergeben.
 Robert A. Pejo dreht Der Kameramörder
Thomas Glavinic’ Roman Der Kameramörder ist schon für Leser keine leichte Kost. Den lapidaren Bericht von menschlichen wie medialen Abgründen fürs Kino zu adaptieren, ein umso heiklerer Happen. Regisseur Robert A. Pejo ortet in den Exzessen der Medien ein Symptom weitverbreitet gelebter Beziehungslosigkeit und hat sich darauf konzentriert, die Beziehungen zwischen seinen vier Protagonisten unter die Lupe zu nehmen. Der Kameramörder ist seit Anfang Juni abgedreht und soll im kommenden Winter auf der Leinwand zu sehen sein.
 Muezzin von Sebastian Brameshuber
Der Ruf zum Gebet ertönt in Istanbul fünf Mal täglich aus beinahe 3.000 Moschen. Sebastian Brameshuber ist seinen vielfältigen Klängen gefolgt.
 Kleine Fische von Marco Antoniazzi
Wenn beruflich wie familiär alles zusammenbricht, kommt die große Krise oder oder es ist höchste Zeit für einen Neuanfang. Marco Antoniazzis Spielfilmdebüt Kleine Fische plädiert in leichten Tönen fürs Zweitere. Erstmals gezeigt wurde der Film beim Festival Max Ophüls Preis in Saarbrücken.
 Arash T. Riahi: Ein Augenblick Freiheit
Seit seiner Premiere letzten Sommer in Montréal holt Arash T. Riahis erster Spielfilm Ein Augenblick Freiheit einen Preis nach dem anderen, auch den Wiener Filmpreis.
 Thomas Woschitz: Universalove
Thomas Woschitz hat mit sechs Miniaturen über die Liebe Film und Musik in einen narrativen Dialog gesetzt.
 Michael Glawogger: Reisen als Prinzip
Wenn er Filme macht, zieht Michael Glawogger durch die Welt und streift dabei durch die Genres. Während er zur Zeit die ersten Bilder für seinen neuen Dokumentarfilm Whores' Glory in Bangladesh einfängt, sind die Kopien der Komödie Contact High und der Josef Haslinger-Verfilmung Das Vaterspiel bereit für den Kinostart.
 Arash T. Riahi: Ein Augenblick Freiheit
Seit seiner Premiere letzten Sommer in Montréal holt Arash T. Riahis erster Spielfilm Ein Augenblick Freiheit einen Preis nach dem anderen, auch den Wiener Filmpreis.
 Marco Antoniazzi dreht Kleine Fische
Zwei Brüder scheitern und finden neue Perspektiven in Marco Antoniazzis Spielfilmdebüt, das die Novotny&Novotny Filmproduktion produziert hat.
 Wolfgang Murnberger: Der Knochenmann - Dreharbeiten
Brenner hat diesmal einen Fall am Land zu lösen. Dass es einer sein wird, der mehr sein Herz als seinen scharfen Verstand in Anspruch nehmen wird, ahnt er nicht, als er wegen einer ausständigen Leasingrate in Richtung der steirischen Backhendlstation des Herrn Löschenkohl aufbricht. Wolfgang Murnberger hat in seiner Wolf Haas-Verfilmung Nummer drei, Der Knochenmann, einige Überraschungen verborgen und mit Josef Bierbichler, Birgit Minichmayr und Josef Hader in den Hauptrollen, Dorka Gryllus, Stipe Erceg, Gerti Drassl und Kathrin Resetarits in den kleineren Parts auf alle Fälle spannend besetzt.
 Revanche im Berliner Panorama
„Mit Revanche, seiner bisher stärksten Arbeit, schafft Spielmann hohe Erwartungen für die Zukunft“, urteilte das amerikanische Variety, die französische Libération hätte den gebührenden Platz von Götz Spielmanns neuester Arbeit vielmehr im Wettbewerb um den Goldenen Bären gesehen. Preise dreier unabhängiger Jurys unterstrichen am letzten Festivaltag die breite Zustimmung, die Revanche bei seiner Berlin-Premiere bei Presse und Publikum gewonnen hatte. Mit seiner neuen Arbeit hat der Regisseur dem kleinen Leben am Land ein subtiles wie packendes Kräftespiel der Beziehungen abgewonnen.
 Presseechos zu Revanche
"Mit Revanche, seiner bisher stärksten Arbeit, schafft Spielmann hohe Erwartungen für die Zukunft." Alissa Simon, Variety
 Götz Spielmann: Revanche - Statements
Revanche ist emotionales Kino wie alle meine Filme. Die Figuren sind auf der Suche, sind geprägt von unbewussten Gefühlen, von Liebe, Trauer, Rache, Sehnsucht, Einsamkeit, Zuneigung und Mitgefühl. Statements von Götz Spielmann zu Revanche
 Jahresrückblick 2007
Einladungen in die Wettbewerbe von Cannes und Berlin waren die Höhepunkte im österreichischen Filmjahr, das insgesamt 440 internationalen Einladungen verbuchen konnte. 2007 hat die stete Nachfrage nach der Marke Austrian Film in seiner Vielfalt erneut untermauert. Ein Blick auf die wichtigsten Premieren und Preise im internationalen Festivalgeschehen.
 Götz Spielmann: Revanche - Dreharbeiten
Revanche verspricht das spannende Konstrukt einer Rache. Doch Götz Spielmann hat für seinen neuen Spielfilm die Fäden zwischen Jäger und Gejagtem so ineinander verspannt, dass das subtile Kräftegefüge jederzeit beliebig kippen könnte. Ein ungewollter Mord und seine mögliche Sühne dienen dem Filmemacher einmal mehr nur als äußere Hülle einer filmischen Erzählung, die versucht, sich an die tieferen Schichten des Seins heranzutasten. In der Rolle des Alex stand Johannes Krisch bis Ende Oktober vor der Kamera. Die Fertigstellung von Revanche ist im Frühjahr 2008 zu erwarten.
 Krankheit der Jugend - eine Regiecollage
Michael Hanekes Regiestudenten an der Wiener Filmakademie haben einen Theatertext als filmisches Kammerspiel aufgelöst und versucht, eine unter neun Regisseuren aufgeteilte Inszenierung, zu einem geschlossenen Ganzen wachsen zu lassen.